Was ist die Christliche Wissenschaft (=Christian Science) und Mary Baker Eddy

Die Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft ist Mary Baker Eddy (1821-1910). Sie schrieb in ihren Buch »Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift« auf der Seite 107:

»Im Jahr 1866 entdeckte ich die Christus-Wissenschaft oder die göttlichen Gesetze des LEBENS, der WAHRHEIT und der LIEBE und nannten meine Entdeckung Christliche Wissenschaft.«

Dort bezeichnet sie die Christliche Wissenschaft auch als:

»Endgültige Offenbarung des absoluten göttlichen PRINZIPS des wissenschaftlichen mentalen Heilen.«

Jeder kann dieses Heilen erlernen und anwenden.

Bei all dem Fokus auf das Heilen bleibt folgendes zu berücksichtigen (s. Seite 150 des genannten Buchs):

»Heute wie damals werden beim metaphysischen Heilen von physischen Krankheiten Zeichen und Wunder vollbracht; aber diese Zeichen dienen nur dazu, seinen göttlichen Ursprung zu demonstrieren - die Wirklichkeit der höheren Mission der Christus-Kraft zu bestätigen, die Sünden der Welt wegzunehmen.«

Mehr dazu unter christian-science-deutschland.de


Das Buch: »Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift«


Was ist ein Praktiker der Christlichen Wissenschaft?

Christian Science Praktiker sind Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe bei den unterschiedlichsten Problemen suchen. Die Arbeit des Praktikers kann in Anwesenheit des Hilfesuchenden, also bei persönlichem Besuch erfolgen. Häufiger erfolgt die Kontaktaufnahme rein telefonisch oder auch per E-Mail, da Heilen durch Gebet unabhängig von einem persönlichen Kontakt wirkt, also nicht ortsgebunden ist.


Was tut ein Praktiker der Christlichen Wissenschaft?

In stillem und jeweils individuellem Gebet werden die geistigen Gesetze der Gesundheit, Harmonie und Versorgung für den Hilfesuchenden aufgedeckt und angewendet. Bildhaft gesprochen kann man sich die Situation so vorstellen: Der Hilfesuchende befindet sich in einem dunklen Raum mit schmutzigen Fenstern, hat kein Tuch zum Putzen und weiß auch nicht, dass draußen die Sonne bereits scheint, auch für ihn. Der Praktiker weiß, dass das Licht immer und für jeden da ist, und er hat den Wassereimer und den Putzlappen, und er weiß, wo und wie geputzt werden muss. Sind die Fenster erst sauber, kommt das Licht ganz natürlich durch die Fenster und erhellt den gesamten Lebensraum des Hilfesuchenden.

Die dreckigen Fenster und der dadurch dunkle Raum sind bei diesem Bild das Problem, sei es gesundheitlich, zwischenmenschlich oder beruflich. Die »Putzutensilien« des Praktikers sind sein Verständnis von den Gesetzen der Gesundheit, Harmonie und Versorgung. Das stille, systematische und individuelle Gebet ist der »geistige Putzvorgang«. Das Licht ist die Lösung des jeweiligen Problems, also zum Beispiel Gesundheit, Harmonie oder ganz praktisch ein Arbeitsplatz.

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